Einstieg · Cyber-Risiko-Check
Cyber-Risiko-Check für Unternehmen in Österreich — der Cyber Reality Check
Wermescher Advisory führt den Cyber Reality Check als kompakten Cyber-Risiko-Check durch: 1 bis 2 Tage strukturierte Interviews mit Geschäftsführung, IT und Schlüsselrollen, Sichtung der vorhandenen Dokumente, Bewertung gegen DIN SPEC 27076, ISO 27001 oder NIST CSF. Du bekommst einen Management-Report mit den Top 10 Risiken, priorisiert und begründet, dazu eine konkrete Empfehlung für die nächsten Schritte.
- 1–2 Tage
- 2.990 EUR (zzgl. USt.)
- Management-Report + Top 10 Risiken
Wann relevant
Wann sich das lohnt.
- Du brauchst schnell ein klares Bild deiner Sicherheitslage — Bauchgefühl reicht nicht mehr.
- Ein Großkunde hat dir einen Lieferantenfragebogen geschickt oder verlangt einen IT-Sicherheitsnachweis — und du willst belastbar antworten statt zu raten.
- Vor einem ISMS-, NIS2- oder Tool-Projekt willst du wissen, wo du tatsächlich stehst.
- Du willst vor der Entscheidung wissen, welches Risiko du gerade trägst — als Grundlage für die Geschäftsführung.
- Du willst eine objektive Außensicht ohne langfristiges Engagement und mit kalkulierbarem Budget.
Leistungsumfang
Was wir übernehmen.
Strukturierte Interviews
Wir führen gezielte Gespräche mit IT, Geschäftsführung und Schlüsselrollen — kompakt, mit klarem Leitfaden, ohne Audit-Druck.
Sichtung Schlüsseldokumente
Vorhandene Richtlinien, Verträge, Notfallpläne, technische Dokumentation und Reports werden gesichtet — soweit vorhanden.
Bewertung gegen Rahmenwerk
Die Sicherheitslage wird gegen einen anerkannten Rahmen bewertet — DIN/SPEC 27076, ISO 27001, NIST CSF, CIS Controls oder BSI-Bausteine, je nach Reifegrad und Branche.
Top 10 Risiken priorisiert
Die identifizierten Risiken werden nach Wahrscheinlichkeit, Auswirkung und Handlungsdringlichkeit sortiert — mit Begründung pro Punkt.
Managementtauglicher Report
Der Bericht ist für die Geschäftsführung verständlich aufbereitet: Folien-Set für die Diskussion plus schriftlicher Bericht zum Nachlesen.
Abschlussgespräch
Wir präsentieren die Ergebnisse persönlich, ordnen ein und beantworten Fragen — als Grundlage für die nächste Entscheidung in deinem Unternehmen.
Ergebnis
Was dir das bringt.
- Management-Report (Folien-Set + schriftlicher Bericht) — direkt in der Geschäftsführung diskutierbar.
- Top 10 Risiken priorisiert — mit Begründung, Wahrscheinlichkeit und Auswirkung.
- Empfehlung der nächsten 3 sinnvollen Schritte — pragmatisch, nicht maximal.
- Klarheit über NIS2-Relevanz und mögliche regulatorische Pflichten.
- Belastbare Diskussionsgrundlage für Geschäftsführung, Auditoren und Eigentümer.
Formatvergleich
Was die Alternativen leisten.
Bei der Erstbewertung stehen vier Formate zur Wahl. Sie unterscheiden sich weniger im Preis als in der Erhebungsmethode — und damit darin, was sie überhaupt finden können. Alle Beträge netto.
| Kriterium | Cyber Reality Check | Online-Selbstauskunft | Cyber-Rating / Gütesiegel | Vollaudit / Zertifizierung |
|---|---|---|---|---|
| Preisrahmen | 2.990 EUR fix | rund 400 bis 600 EUR | rund 1.000 bis 1.500 EUR | 8.000 bis 22.000 EUR zzgl. Vorbereitung |
| Erhebungsmethode | Interviews vor Ort mit Geschäftsführung, IT und Schlüsselrollen, dazu Sichtung der vorhandenen Dokumente | Selbstauskunft im Formular | strukturierte Selbstauskunft entlang eines festen Anforderungskatalogs, von der Rating-Stelle validiert | vollständige Nachweisprüfung durch eine Zertifizierungsstelle |
| Wer bewertet | ein Berater mit über 20 Jahren Erfahrung in der Sicherheitsführung | das Unternehmen selbst | eine Rating-Stelle nach standardisiertem Schema | ein akkreditierter Auditor |
| Ergebnis | Management-Report mit den Top 10 Risiken, priorisiert und begründet, dazu die drei nächsten Schritte | Score oder Ampel | Rating-Stufe mit Zertifikat, typischerweise 12 Monate gültig | Zertifikat mit Gültigkeitsdauer |
| Deckt Blindstellen auf | ja — Nachfragen im Gespräch bringen zutage, was im Formular nicht gefragt wird | nein — erfasst wird, was im Katalog steht | nur, was der Anforderungskatalog abfragt | ja, innerhalb des zertifizierten Scopes |
| Verwertbar für Kundenfragebögen | ja, Befunde und Maßnahmenplan lassen sich als Anlage beilegen | teilweise | ja, als Rating-Nachweis | ja, als Zertifikat |
| Zeit bis zum Ergebnis | 2 bis 3 Wochen ab Erstgespräch | Minuten bis Tage | Tage bis Wochen | 6 bis 12 Monate inklusive Vorbereitung |
Die entscheidende Zeile ist die Erhebungsmethode. Ein Formular liefert die Antworten, die jemand hineinschreibt; eine Außenmessung liefert, was von außen sichtbar ist. Was im Gespräch auffällt — die Abhängigkeit von einer einzelnen Person, das Backup ohne Rückspieltest, die Freigabe, die niemand mehr erteilt — steht in keinem der beiden Ergebnisse.
Ablauf
So gehen wir vor.
- 01
Vorgespräch & Scope
In einem kurzen Termin klären wir Ausgangslage, Schwerpunkte und welche Personen wir sprechen sollten. Du weißt vorher, was passiert.
- 02
Erhebungstag(e)
Vor Ort oder remote — 1 bis 2 Tage konzentrierte Interviews und Dokumenten-Sichtung. Kein Audit-Theater, sondern fokussierte Gespräche.
- 03
Auswertung & Bericht
Wir bewerten gegen Rahmenwerk, identifizieren die Top 10 Risiken und schreiben einen managementtauglichen Bericht. Du bekommst Folien und Text.
- 04
Ergebnispräsentation
Persönliche Präsentation in der Geschäftsführung — wir ordnen ein, beantworten Fragen und übergeben dir eine klare Empfehlung für die nächsten Schritte.
FAQ
Häufige Fragen.
Was kostet ein Cyber-Risiko-Check in Österreich?
Der Cyber Reality Check kostet 2.990 EUR netto als Fixpreis — unabhängig davon, ob die Erhebung einen oder zwei Tage braucht. Enthalten sind Vorgespräch, Erhebung, Auswertung, Management-Report und die Ergebnispräsentation in der Geschäftsführung. Am österreichischen Markt reicht die Spanne von rund 400 bis 600 EUR für eine Online-Selbstauskunft über rund 1.000 bis 1.500 EUR für ein Cyber-Rating mit Gütesiegel bis zu 3.500 bis 8.000 EUR für beratergeführte oder technische Assessments. Eine vollständige ISO-27001-Zertifizierung liegt bei 8.000 bis 22.000 EUR, zuzüglich der internen Vorbereitung.
Was leistet ein Cyber-Risiko-Check für 2.990 EUR, den ein Online-Fragebogen für rund 500 EUR nicht leistet?
Ein Fragebogen erfasst, was das Unternehmen über sich selbst angibt. Die Interviews decken auf, was in keinem Katalog steht: wer im Ernstfall tatsächlich entscheidet, welche Abhängigkeit von einem einzelnen Dienstleister besteht, welches Backup noch nie zurückgespielt wurde, wo die dokumentierte Regel und die gelebte Praxis auseinanderlaufen. Genau diese Lücke zwischen Selbstauskunft und Wirklichkeit ist der häufigste Befund. Warum eine Erhebung dieser Art andere Fragen beantwortet als ein Audit, steht im Detail unter Was ein Risiko-Check nicht ist.
Was unterscheidet den Cyber Reality Check von einem Cyber-Rating oder Gütesiegel?
Ein Cyber-Rating — in Österreich etwa nach dem Schema des Kompetenzzentrums Sicheres Österreich (KSÖ) — validiert eine strukturierte Selbstauskunft gegen einen festen Anforderungskatalog und vergibt eine Rating-Stufe mit Zertifikat, typischerweise 12 Monate gültig. Es beantwortet die Frage deines Kunden: Erfüllt dieser Lieferant den Mindeststandard? Der Cyber Reality Check beantwortet deine eigene Frage: Wo würde dich ein Vorfall am härtesten treffen? Dafür schaut er per Interview von innen auf Organisation, Prozesse und Entscheidungswege — auch dorthin, wo der Katalog nicht hinfragt. Beides ergänzt sich: Das Rating belegt gegenüber Dritten einen Stand, die Erhebung liefert die Prioritäten für den Handlungsbedarf.
Ist der Cyber Reality Check förderbar?
In der Steiermark fördert die SFG-Aktion „Cyber!Sicher" Beratungsleistungen und Konzeptarbeiten zur IT-Sicherheit mit maximal 30 Prozent der anrechenbaren Projektkosten, höchstens 15.000 EUR pro Projekt. Zu beachten: Die Mindestprojektgröße liegt bei 5.000 EUR förderfähigen Kosten — der Cyber Reality Check allein erreicht diese Schwelle nicht, als Auftakt eines größeren Sicherheitsprojekts dagegen schon. Pflichtbestandteil jedes geförderten Projekts ist eine Bewusstseinsbildungsmaßnahme für alle Mitarbeitenden mit Computerzugang. Der Antrag muss vor Maßnahmenbeginn gestellt werden. Details und der bundesweite Weg über AWS KMU.DIGITAL stehen im Praxisvergleich der Cybersecurity-Förderungen.
Was ist die DIN SPEC 27076 und wann bewerten wir danach?
Die DIN SPEC 27076 ist ein gemeinsam von DIN und BSI entwickelter Bewertungsrahmen für kleine und mittlere Unternehmen: 27 Anforderungen in sechs Themenbereichen — Organisation, Personal, Sensibilisierung, Datensicherung, Identitäts- und Berechtigungsmanagement sowie Vorfallmanagement. Sie ist der Rahmen hinter dem BSI CyberRisikoCheck. Wermescher Advisory ist dafür qualifiziert und bewertet danach, wenn noch keine ISMS-Struktur existiert. Besteht bereits ein ISMS oder greift NIS2, läuft die Bewertung gegen ISO 27001 oder Artikel 21 NIS2. Wie die Rahmenwerke zueinander stehen, zeigen die Standard-Mappings.
Ist der Cyber Reality Check ein Penetrationstest?
Nein. Ein Penetrationstest greift Systeme technisch an und findet ausnutzbare Schwachstellen. Der Cyber Reality Check bewertet Organisation, Prozesse und Steuerung — also die Ebene, auf der entschieden wird, ob gefundene Schwachstellen überhaupt jemand behebt. In der Praxis ergibt die Reihenfolge Sinn: erst die Lage klären, dann gezielt dort testen, wo es zählt. Ob Penetrationstests unter NIS2 verpflichtend sind, klärt der Beitrag zur Rechtslage in Österreich.
Ist der Cyber Reality Check ein Audit oder eine Zertifizierung?
Nein. Ein Audit prüft die Erfüllung dokumentierter Anforderungen und endet mit einem Befund gegen einen festgelegten Katalog. Der Cyber Reality Check beantwortet die Frage, wo dich ein Vorfall am härtesten treffen würde, und liefert eine Entscheidungsgrundlage für die Geschäftsführung. Ein Zertifikat entsteht dabei nicht. Wer eines braucht, findet den Weg dorthin in der ISO-27001-Praxis für Österreich.
Ab welcher Unternehmensgröße lohnt sich der Cyber Reality Check?
Praktisch ab etwa 30 Mitarbeitenden, bei NIS2-Betroffenheit unabhängig von der Größe. Der Regelfall liegt zwischen 50 und 250 Mitarbeitenden: genug Abhängigkeit von IT, um im Ernstfall stillzustehen, aber keine eigene Sicherheitsfunktion im Haus. Ob dein Unternehmen unter NIS2 fällt, klärt der Betroffenheits-Wegweiser in wenigen Schritten.
Reicht der Report als Nachweis für einen Großkunden oder einen Cyberversicherer?
Der Report ist die belastbare Grundlage, um einen Lieferantenfragebogen zu beantworten: Befunde, Maßnahmenplan und Zeitschiene lassen sich direkt als Anlage beilegen, und jede Aussage ist begründet. Ein formales Zertifikat entsteht dabei nicht — verlangt der Kunde eines, führt der Weg über ISO 27001 oder TISAX. Wenn die Kundenanforderung der eigentliche Auslöser ist, ist der IT-Sicherheitsnachweis für Großkunden das passendere Format.
Wie schnell bekomme ich den Report?
Vom Erstgespräch bis zur Ergebnispräsentation vergehen typischerweise zwei bis drei Wochen: Vorgespräch und Terminabstimmung, ein bis zwei Erhebungstage, Auswertung und Berichtserstellung, dann die Präsentation in der Geschäftsführung. Bei akutem Anlass — etwa einer laufenden Ausschreibung — lässt sich der Ablauf verdichten.
Was passiert nach dem Report?
Der Report endet mit den drei nächsten sinnvollen Schritten. Was daraus wird, entscheidest du: Viele Unternehmen setzen die Punkte intern um und melden sich erst wieder, wenn der nächste Auslöser kommt. Wo Struktur fehlt, folgt das Cyber Governance Setup; wo eine verantwortliche Rolle dauerhaft besetzt sein muss, das Mandat als externer CISO. Eine Verpflichtung entsteht aus dem Check keine.
Hintergrund
Cyber-Risiko-Check für den österreichischen Mittelstand: Methode, Rahmen, Grenzen
Ein Cyber-Risiko-Check klärt in kurzer Zeit, wo ein Unternehmen sicherheitstechnisch tatsächlich steht — nicht auf dem Papier, sondern im Betrieb. Für den österreichischen Mittelstand ist er meist der erste strukturierte Schritt: kalkulierbar im Budget, abgeschlossen in Wochen statt Monaten, und mit einem Ergebnis, das in der Geschäftsführung diskutiert werden kann.
Was in einem bis zwei Tagen tatsächlich erhoben wird
Die Erhebung läuft über strukturierte Interviews entlang eines festen Leitfadens, ergänzt um die Sichtung der vorhandenen Unterlagen. Gesprochen wird mit der Geschäftsführung, der IT-Leitung oder dem betreuenden Dienstleister und mit zwei bis drei Schlüsselrollen aus dem Fachbereich — typischerweise Finanzen, Produktion oder Vertrieb. Diese Kombination ist der Grund für den Zeitbedarf: Erst der Abgleich zwischen dem, was die Leitung annimmt, und dem, was im Betrieb passiert, macht die relevanten Lücken sichtbar.
- Verantwortung und Entscheidungswege: wer im Ernstfall entscheidet, wer informiert wird, wer freigibt
- Abhängigkeiten von Dienstleistern, Einzelpersonen und Einzelsystemen
- Datensicherung und Wiederanlauf, inklusive der Frage nach dem letzten erfolgreichen Rückspieltest
- Identitäten und Berechtigungen, insbesondere administrative Zugänge und ausgeschiedene Mitarbeitende
- Umgang mit Sicherheitsvorfällen: Erkennung, Meldung, Eskalation
- Vorhandene Richtlinien und Verträge, gemessen an der gelebten Praxis
Bewertungsrahmen: DIN SPEC 27076, ISO 27001, NIST CSF
Der Rahmen wird nach Reifegrad und Branche gewählt. Für Unternehmen ohne bestehende ISMS-Struktur ist die DIN SPEC 27076 der passende Maßstab: 27 Anforderungen in sechs Themenbereichen, entwickelt von DIN und BSI genau für kleine und mittlere Unternehmen. Besteht bereits ein ISMS oder steht eine Zertifizierung an, läuft die Bewertung gegen ISO 27001 und Annex A. Bei starkem technischem Fokus oder internationaler Kundschaft ist das NIST Cybersecurity Framework die bessere Struktur, ergänzt um CIS Controls für die konkreten Maßnahmen. Wie die Rahmenwerke ineinandergreifen, zeigen die Standard-Mappings; die Annex-A-Struktur im Überblick liefert das ISO-27001-Cheat-Sheet.
Audit, Fragebogen, Risiko-Check — drei verschiedene Antworten
Die drei Formate werden im Alltag oft in einen Topf geworfen, beantworten aber unterschiedliche Fragen. Ein Audit prüft die Erfüllung eines festgelegten Katalogs und endet mit einem Befund. Ein Fragebogen erhebt eine Selbstauskunft und endet mit einem Score. Ein Risiko-Check ordnet ein, was davon im konkreten Unternehmen wirklich weh tut, und endet mit einer Priorisierung. Welche Erwartungen sich daraus jeweils ableiten lassen, steht ausführlich in Was ein Risiko-Check nicht ist.
Wenn der Auslöser ein Großkunde ist
Ein häufiger Anlass ist kein interner: Ein Großkunde schickt einen Lieferantenfragebogen, oder eine Ausschreibung enthält Sicherheitsanforderungen, die über eine Selbsterklärung hinausgehen. Dahinter steht meist die eigene NIS2-Betroffenheit des Kunden, die er in die Lieferkette weiterreicht. Für diesen Fall gibt es ein eigenes Format: den IT-Sicherheitsnachweis für Großkunden, der dieselbe Erhebung um das verwertbare Nachweis-Paket ergänzt. Welche Pflichten dabei vertraglich weitergegeben werden dürfen und wo Audit-Rechte greifen, behandelt der Beitrag zum Drittparteienmanagement nach NIS2; die Haftungsseite beleuchtet Lieferantenrisiken enden nicht am Vertragsende.
NIS2-Relevanz gleich mitklären
Der Check beantwortet nebenbei eine Frage, die viele Geschäftsführungen offen mit sich herumtragen: ob das Unternehmen unter NIS2 beziehungsweise das NISG 2026 fällt und welche Pflichten daraus folgen. Eine erste Einordnung liefert der NIS2-Betroffenheits-Wegweiser; die Umsetzung selbst ist Gegenstand der NIS2-Beratung.
Förderung: SFG Cyber!Sicher und KMU.DIGITAL
Steirische KMU können Beratungs- und Konzeptleistungen zur IT-Sicherheit über die SFG-Aktion „Cyber!Sicher" fördern lassen, bundesweit steht AWS KMU.DIGITAL zur Verfügung. Zwei Punkte entscheiden über den Erfolg: Der Antrag muss vor Maßnahmenbeginn gestellt sein, und die Mindestprojektgröße von 5.000 EUR förderfähigen Kosten wird erst erreicht, wenn der Check Teil eines größeren Vorhabens ist. Konditionen, Stolpersteine und Kombinationsmuster stehen im Praxisvergleich der Cybersecurity-Förderungen.
Was nach dem Report kommt
Der Check endet mit einer Empfehlung, keiner Verpflichtung. Wo Struktur und Verantwortlichkeiten fehlen, ist das Cyber Governance Setup der nächste Schritt: die CISO-Funktion in 6 bis 12 Wochen aufgebaut und übergabefähig dokumentiert. Wo die Rolle dauerhaft besetzt sein muss, ohne dass eine Vollzeitstelle trägt, folgt das Mandat als externer CISO.
Vor Ort in der Steiermark
Die Erhebung findet vor Ort statt, wo das sinnvoll ist — Wermescher Advisory sitzt in Bärnbach im Bezirk Voitsberg, innerhalb einer Fahrstunde zu Graz, Leoben, Kapfenberg und dem obersteirischen Industriegebiet. Österreichweit läuft die Erhebung remote mit demselben Leitfaden. Mehr zur regionalen Arbeitsweise auf der Seite zur Cybersecurity-Beratung in der Steiermark.
Der Bewertungsrahmen für kleine und mittlere Unternehmen ist als DIN SPEC 27076 veröffentlicht — 27 Anforderungen in sechs Themenbereichen, entwickelt von DIN und BSI. DIN SPEC 27076 beim DIN ansehen
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CISO-Funktion in 6–12 Wochen aufbauen — Governance, Rollen, Prozesse. Übergabefähig in vCISO-Betrieb.
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